Unternehmensgeschichte

Die Moosmühle wurde im Jahr 1100 erstmals urkundlich erwähnt. Damals wurde der Standort gewählt, weil der Bach an dieser Stelle ein gutes Gefälle aufweist und sich somit als Antrieb für eine Getreidemühle ideal eignete. Im Laufe von 800 Jahren wechselte die Mühle mehrfach den Besitzer, bis 1895 Michael Hackner (I) das Anwesen erwarb, um die Müllerei weiter zu betreiben und um sie dann an seinen Sohn Michael Hackner (II) zu übergeben. Dieser baute die Mühle weiter aus, investierte jedoch auch in die Landwirtschaft, da diese ein lukratives Zubrot versprach. Mit der Übergabe an seinen Sohn Michael (III) wurde 1961 die Müllerei aufgegeben, da die Großmühlen den kleineren die Existenz nahmen. Dank der damals guten Situation in der Land- und Viehwirtschaft konnte auch diese Generation den Hof halten und weiterentwickeln. 1992 übernahm nun wiederrum der Sohn Michael Hackner (IV) den Hof, der den Schwerpunkt in landwirtschaftliche Erzeugung setzt. Als zweites Standbein wurde 1992 zusätzlich ein Nebenbetrieb zur Biomasseaufbereitung gegründet. Dieser Betrieb wurde weiter entwickelt und im Jahr 2009 als Moosmühle GmbH & Co. KG neu firmiert. Heute sehen wir uns als Familienbetrieb gut aufgestellt und freuen uns auf die nächste Generation, die schon jetzt gerne mithilft.

Grüne Energie

Nicht nur bei der Herstellung von Kompost und Humussubstraten legen wir großen Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit. In unserem Arbeitsalltag achten wir grundsätzlich auf verantwortliches Handeln. Dazu gehört aus unserer Sicht besonders der Ausbau der "grünen Energieversorgung" unseres Hofes.

Kleine Besorgungen im Stadtgebiet erledigen wir mit unserem Elektro-Flitzer. Das elektrifizierte Fahren bedeutet dabei nicht nur außerordentliche Freude für den Fahrer, sondern auch eine jährliche CO2 Einsparung von rund 2.200 kg.


Die Kraft des Mailinger Baches treibt die Turbine unseres kleinen Wasser-kraftwerkes mit einer Leistung von ca. 5 kW an und produziert so  grünen Strom, der in das öffentliche Netz eingespeist wird.


Bereits seit dem Jahr 1999 wird in der Moosmühle Photovoltaik zur Strom-erzeugung eingesetzt. Rund 40 kW installierte Leistung leisten ihren Beitrag zur Energiewende.


Schon von Berufswegen ist uns auch die Versorgung mit regenerativer Wärme ein Anliegen. Deshalb betreiben wir seit vielen Jahren eine Hackschnitzelheizung. Das aktuelle Modell mit einer Leistung von 75 kW versorgt im hofeigenen Nahwärmesystem unser Büro, die Werkstatt, zwei Wohnhäuser sowie Teile der alten Mühle.